Matthias Brück
Die Landschaftsarchitektur, in der essbare Gärten, Freiräume und Kulturlandschaften wachsen, gedeihen und genutzt werden können, schafft Räume für Menschen und Natur gleichermaßen.
Robust und standortgerecht geplant, vereinen sie Ertrag, Ästhetik und Ökologie. Durchdacht und ausgereift schaffen sie Räume, die gedeihen und langfristig bestehen.
Meine fachliche Ausrichtung ist geprägt durch eine differenzierte Pflanzenverwendung in der Garten- und Landschaftsarchitektur. Nach praktischen Erfahrungen im Garten- und Landschaftsbau habe ich Landschaftsarchitektur mit Schwerpunkt Objekt- und Freiraumplanung studiert und anschliessend in verschiedenen Planungsbüros an Projekten unterschiedlicher Massstäbe mitgearbeitet.
In den letzten Jahren liegt mein Fokus verstärkt auf der Entwicklung von Lebensräumen, die neben funktionalen und gestalterischen Anforderungen auch ökologische Produktivität, Ressourceneffizienz und langfristige Nutzbarkeit berücksichtigen. Essbare Gärten, Agroforstsysteme und multifunktionale Begrünungsstrukturen bilden dabei einen zentralen Bestandteil meiner Arbeit. Ziel ist es, strukturierte und klar lesbare Räume zu entwerfen, die zugleich Entwicklungsdynamik zulassen und kulinarische Vielfalt, Ertrag, Biodiversität und Aufenthaltsqualität miteinander verbinden.
Gestaltung verstehe ich nicht allein als räumliche Anordnung von Flächen, Materialien und Pflanzen, sondern als integrativen Prozess, der ökologische Zusammenhänge, Nutzungsanforderungen sowie ökonomische und bildungsbezogene Rahmenbedingungen einbezieht. Produktive Bepflanzungskonzepte werden dabei gezielt als gestalterische und funktionale Elemente eingesetzt.
Durch meine Erfahrung als Landschaftsarchitekt und Landschaftsgärtner kann ich Projekte sowohl konzeptionell als auch in der Umsetzung fundiert begleiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung robuster und anpassungsfähiger Systeme, deren Qualität sich über längere Zeiträume entfaltet. Langfristige Wirksamkeit, Nutzbarkeit, Pflegeleichtigkeit und ökologische Stabilität stehen dabei im Vordergrund.
Ich bin überzeugt, dass zukunftsfähige Freiräume entstehen, wenn gestalterische Qualität, ökologische Funktion und produktive Nutzung gemeinsam gedacht werden. Dies erfordert Offenheit gegenüber neuen wie auch bewährten Ansätzen, eine interdisziplinäre Perspektive und die Bereitschaft, komplexe Systeme differenziert zu entwickeln. So entstehen Lebensräume, die ökologisch tragfähig, funktional belastbar und dauerhaft nutzbar sind – für Mensch und Umwelt.