Bedeutung und Herkunft der Permakultur aus der Landwirtschaft

"Permakultur" aus der Verbindung von "permanent agriculture" ("dauerhafte Landwirtschaft") entstanden, vereint die Erfahrungen traditioneller landwirtschaftlicher Systeme mit neuen Erkenntnissen aus anderen Disziplinen und verschiedenen Teilen der Welt, um der in den letzten Jahrzehnten eingeführten Energieverschwendung in hochspezialisierten und mechanisierten landwirtschaftlichen Produktionssystemen Einhalt zu gebieten.

Die Gründer der Permakultur sind die beiden Australier Bill Mollison und sein Schüler David Holmgreen. Sie haben die Verhaltensweisen indigener Völker im Umgang mit der Natur studiert und beobachteten, wie sich Wälder, Seen und Meere als Ökosysteme selbst regulieren.

Sie definierten Permakultur zunächst als Planung, Entwicklung und Bewirtschaftung integrierter, sich selbst entwickelnder Systeme, die aus mehrjährigen und sich selbst vermehrenden Pflanzen sowie Tierarten bestehen. Sie beachteten dabei die jeweiligen Umweltbedingungen ebenso wie die Bedürfnisse ihrer Nutzer.

Permakultur ist ein systemischer Ansatz, weshalb man von „Permaculture Design“ spricht.

In Hunderten von Projekten auf der ganzen Erde werden seitdem die Permakulturdesign-Prinzipien angewendet und weiter verfeinert. Dabei wurde klar, dass auch gesellschaftliche Aspekte zu berücksichtigen sind. So wurde aus dem ursprünglich landwirtschaftlichen Konzept ein ganzheitlicher Denkansatz zur Gestaltung sozialer Siedlungsräume in Harmonie mit natürlich gewachsenen Ökosystemen.

Permakulturelles Denken und Handeln basiert auf drei Grundwerten:

  • Achtsamer Umgang mit der Erde
  • Achtsamer Umgang mit den Menschen
  • Selbstbegrenzung und Überschussverteilung

Permakultur unterstützt die Gestaltung und Bewahrung von Vielfalt (Biodiversität), wie wir sie in natürlich gewachsenen Ökosystemen vorfinden, die gesünder, produktiver und nachhaltiger sind als Monokulturen.

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