Matthias Brück

Als Partizipationstrainer, Landschaftsarchitekt und Landschaftsgärtner arbeite ich auf kreative und praktische Art und Weise mit Mensch, Natur und räumlicher Gestaltung. Ich nutze im Gestaltungsprozess die natürlichen Kreisläufe, um Lebensräume zu schaffen, in denen die Bedürfnisse von Mensch und Natur zusammenfinden. Diese Prinzipien habe ich in der Philosophie der Permakultur wiedergefunden.

Projekte verschiedener Art für Personen, Gruppen, Firmen und Institutionen mit verschiedenen Themen werden von mir begleitet und moderiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Zusammenbringen der verschiedenen Charaktere bei den Akteuren in einem Projekt.

Durch die starke Verbundenheit zur Natur und zur kreativen Arbeit hat es mich schon immer interessiert, was eine schöne Umgebung ausmacht und wie diese sich gestalten lässt. Zunächst habe ich meine praktischen Erkenntnisse im Garten- und Landschaftsbau erworben. Darauf aufbauend habe ich ein Studium der Landschaftsarchitektur im Bereich Freiraumplanung und Städtebau absolviert, um darauffolgend als Landschaftsarchitekt einige Jahre in vielen unterschiedlichen Planungsbüros zu arbeiten.

In den letzten 4 Jahren haben mich immer mehr Themen interessiert, die zunächst ausserhalb der freiraumplanerischen Landschaftsarchitektur standen. Der Wunsch in Kontakt mit Mensch und Natur zu kommen und der Wunsch mich mit wichtigen Fragestellungen unserer Zeit auseinanderzusetzen wurde immer grösser.

Aus einer Abfolge vieler Ereignisse bin ich somit auf die Ausbildung zum Partizipationstrainer gestossen, in der ich das grosse gestalterische, soziale und auch ökonomische Potential des Partizipierens und des Gestaltens von Projektabläufen erfahren konnte.

Heute geht es mir darum, mit den Menschen und der Natur vor Ort gemeinsam zukunftsfähige Lebensräume zu schaffen. Wir sollten zeitliche und örtliche Räume bewahren oder schaffen, in denen vieles aus sich heraus entstehen kann, anstatt uns in der Sicherheit zu wägen, alles im Voraus planen zu können. Um jedoch kein ausschliessliches "Chaos" entstehen zu lassen, ist die Frage des strukturellen Eingreifens und wieder Loslassens immer wieder herausfordernd.

Das Gestalten eines lebendigen zukunftsfähigen Lebensraumes beinhaltet für mich neben dem Gestalten der Räume, Vegetationen und Materialien auch das Gestalten der Prozesse, Entscheidungsmodelle, Ökonomien und Bildungsmöglichkeiten.

Durch diese Themenvielfalt bin ich auf die Permakultur gekommen, die mich in meiner Tätigkeit als Landschaftsarchitekt undPartizipationstrainer sehr stark bereichert und begeistert, als eine wunderbare verbindende Herangehens- und Gestaltungsweise.

Meine Erfahrung als Landschaftsgärtner, Landschaftsarchitekt und Partizipationstrainer bietet mir eine gute Möglichkeit, konventionelle mit permakulturellen Planungs- und Umsetzungsabläufen zu verbinden. 

Das permakulturelle Verständnis regt mich dazu an, meine mehrjährigen Erfahrungen im praktischen und planerischen Gestalten von Freiräumen neu zu überdenken. Eine mögliche Erklärung dafür mag die in der konventionellen Ausbildung erlernte Haltung sein, die Natur beherrschen zu wollen, statt mit der Natur auf partnerschaftliche Art in Beziehung zu treten. Einige Ansichten und Praktiken des Gartenbaus und der Garten- und Landschaftsarchitektur müssten daher aus meiner Sicht neu überdenkt und angewendet werden. Das gleiche gilt für soziale und ökonomische Fragestellungen als auch für Fragen unseres Bildungssystems.

Die Arbeits- und Denkweisen unserer heutigen Leistungsgesellschaft sind sehr nach kurzfristigen effizienten, statt nach langfristigen effektiven Ergebnissen ausgerichtet. Mit dem Begriff der Suffizienz wird versucht, die Effektivität greifbarer zu machen. Der Ruf nach interdisziplinären Arbeits- und Denkweisen mit dem Schlagwort Nachhaltigkeit und der erwähnten Suffizienz wird jedoch immer grösser. Ich bin davon überzeugt, dass wir für eine zukunftsfähige Gestaltung und Erhaltung unserer Lebensräume neue als auch vergessene Wege gehen können. Aus meiner eigenen Erfahrung braucht es dafür einen zeitweiligen Ausstieg aus der persönlichen Komfortzone. Dazu verhilft uns ein kooperativer statt konkurrierender sowie ein kreativer statt monotoner Umgang miteinander.

Weitere Informationen über mich und meine Projekte befinden sich in meinem Dossier.

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Meine Webseite befindet sich im Aufbau. Verschiedene, teils noch fehlende Informationen werden schrittweise ergänzt.