Permakultur Vision Birchhof

Im Projekt „Permakultur Vision Birchhof“ soll ein neue, nachhaltige Form der Landwirtschaft Realität werden: Garten- und Anbauflächen sollen zugleich Ertrag abwerfen und eine naturnahe und ästhetische Landschaft bilden. Statt klassischer Monokultur werden heimisches Wildgemüse und Obst, als auch seltene Kultursorten angebaut. In der Umsetzung kombinieren und vermitteln wir alte und neue landwirtschaftliche Konzepte.

Auf einer 2,7 ha grossen Fläche der Hofgenossenschaft «Vision Birchhof» soll nach den Grundsätzen der Permakultur ein landwirtschaftlich genutzer Waldarten entstehen, der Produktionsfläche, Begegnungsort und Naturraum in einem ist. Auf Wunsch der Genossenschaft soll der bisher laufende biologisch-dynamische Ackerbau in die Permakulturfläche integriert werden.

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Waldgarten & Biologisch-Dynamischer Ackerbau als Konzept

Zum Waldgarten gehören drei Vegetationsschichten: Bäume, Sträucher und Kräuter. Im Gegensatz zum natürlichen Wald werden diese Schichten gezielt durch Nutzpflanzen ersetzt. (Details) In «Baumgilden», den Einzelelementen von Waldgärten, leben die Bäume in Symbiose mit meist mehrjährigen Wild- und Kulturgemüse, Kräutern, Beerensträuchern und Wildgehölzen. Dabei finden sich Pflanzen mit verschiedenen Funktionen: In einer Baumgilde finden sich zudem Pflanzen mit verschiedenen Funktionen: 1. Nutzpflanzen, z.B. Obst, Nuss, Gemüse, Getreide, Holz, ... 2. Förderpflanzen, die den Luftstickstoff binden und für andere Pflanzen verfügbar machen z.B.      Leguminosen oder Mineralsalze aus tiefen Schichten nach oben fördern, z.B. Beinwell. Diese leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobien), die den Luftstickstoff binden und somit den Boden auf natürliche Weise düngen. Darunter befinden sich einige "Pionierpflanzen". Bekannte Vertreter sind Pflanzen aus der Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosen), z.B. Lupinen, Bohnen, Erbsen, Linsen und Robinien. Einige Förderpflanzen werden zur Gründüngung eingesetzt. In der Permakultur sind Förderpflanzen elementarer Bestandteil verschiedener Mischpflanzungen. 3. Ablenkungspflanzen, die Schädlinge von Nutz- und Förderpflanzen fernhalten, in dem sie diese auf sich selbst locken oder auf Distanz halten, z.B. Topinambur Allgemein soll in der Permakultur ein Element möglichst viele Funktionen besitzen, als auch eine Funktion in möglichst vielen Elementen vorhanden sein. Eine Pflanze kann daher auch innerhalb einer Baumgilde mehrere Funtionen besitzen, die sich im Laufe der Vegetationsperiode auch verändern. Dadurch entsteht eine grosse, stabile und produktive Pfanzenvielfalt.

Zum Waldgarten gehören drei Vegetationsschichten: Bäume, Sträucher und Kräuter. Im Gegensatz zum natürlichen Wald werden diese Schichten gezielt durch Nutzpflanzen ersetzt. (Details)

In «Baumgilden», den Einzelelementen von Waldgärten, leben die Bäume in Symbiose mit meist mehrjährigen Wild- und Kulturgemüse, Kräutern, Beerensträuchern und Wildgehölzen. Dabei finden sich Pflanzen mit verschiedenen Funktionen:

In einer Baumgilde finden sich zudem Pflanzen mit verschiedenen Funktionen:

1. Nutzpflanzen, z.B. Obst, Nuss, Gemüse, Getreide, Holz, ...

2. Förderpflanzen, die den Luftstickstoff binden und für andere Pflanzen verfügbar machen z.B.      Leguminosen oder Mineralsalze aus tiefen Schichten nach oben fördern, z.B. Beinwell. Diese leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobien), die den Luftstickstoff binden und somit den Boden auf natürliche Weise düngen.
Darunter befinden sich einige "Pionierpflanzen". Bekannte Vertreter sind Pflanzen aus der Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosen), z.B. Lupinen, Bohnen, Erbsen, Linsen und Robinien.
Einige Förderpflanzen werden zur Gründüngung eingesetzt. In der Permakultur sind Förderpflanzen elementarer Bestandteil verschiedener Mischpflanzungen.

3. Ablenkungspflanzen, die Schädlinge von Nutz- und Förderpflanzen fernhalten, in dem sie diese auf sich selbst locken oder auf Distanz halten, z.B. Topinambur

Allgemein soll in der Permakultur ein Element möglichst viele Funktionen besitzen, als auch eine Funktion in möglichst vielen Elementen vorhanden sein. Eine Pflanze kann daher auch
innerhalb einer Baumgilde mehrere Funtionen besitzen, die sich im Laufe der Vegetationsperiode auch verändern. Dadurch entsteht eine grosse, stabile und produktive Pfanzenvielfalt.

Etappen der Umsetzung

Durch den Aufbau der Permakulturfläche beginnt die Vision Birchhof schrittweise, die verschiedensten Arten und Sorten auszuprobieren. Als Unterstützung zum Experimentieren mit unentdeckten Obst und Gemüse werden den Mitgliedern Rezepte mit in die Abotaschen gelegt.


Mit viel Eigenleistung und Workshops wollen wir den Waldgarten in Kooperation zwischen der «Vision Birchhof» und der Permakultur-Akademie «DownToEarth» in vier Etappen realisieren. So können wir Erfahrungen der vorherigen Schritte in den Aufbau der folgenden Etappe einfliessen lassen.


Ohne die vielen Eigenleistungen, dem oft freiwilligen Einsatz aller Beteiligten, wäre die Umsetzung eines so umfangreichen Permakulturprojekts auch mit Crowdfunding kaum finanzierbar. Die Eigenleistungen ermöglichen eine relativ kostengünstige Umsetzung und eine persönliche Beziehung aller Beteiligten zum Garten – ganz im Sinne genossenschaftlicher und permakultureller Ideen.


Die Erlöse aus Workshops und Ernte während der ersten Etappe fliessen in die Umsetzung der weiteren Etappen ein. Dadurch, dass die Konzeptplanung für die gesamte Fläche bereits besteht und so einige Planungsleistungen für die weiteren Etappen bereits erbracht sind, werden die Kosten der Folgejahre voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen. Zusätzlich werden wir die Ausgaben durch unser Engagement für dieses schöne Projekt auch weiterhin möglichst gering halten, mit Hilfe von Eigenleistungen, Workshops und Aktionstagen.