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Der essbare süsse Fruchtstiel vom Rosinenbaum (Hovenia dulcis)
Der Rosinenbaum (Hovenia dulcis) erweitert das Spektrum essbarer Gehölze grundlegend: Genutzt wird nicht die Frucht, sondern der zuckerreiche Fruchtstiel – das sogenannte Hovenien-Süssholz. Damit verschiebt er die Perspektive auf Ertrag und Genuss jenseits klassischer Obstbäume. Als sommergrüner, robuster und trockenheitsverträglicher Baum verbindet er ökologische Funktion mit gestalterischer Qualität. Nektarreiche Blüten fördern Bestäuber, die süssen Fruchtstiele eröffnen hierzulande noch wenig bekannte kulinarische Möglichkeiten. Ungewöhnlich, aber anbaubar, steht er exemplarisch für eine erweiterte Pflanzenpalette in essbaren Landschaften.
Felsenbirnen (Amelanchier) – Unterschätztes (Wild-)beerenobst, dessen Strauch häufig “nur” als Zierstrauch eingesetzt wird.
Felsenbirnen (Amelanchier) sind vielseitige Gehölze mit hohem Zier- und Nutzwert. Im Frühjahr erscheinen dichte, weisse Blüten, gefolgt von süssen, aromatischen Früchten, die frisch oder verarbeitet genutzt werden können. Viele Arten sind robust und standorttolerant. Auch ökologisch sind sie wertvoll: Blüten und Beeren fördern Insekten und Vögel. Damit verbinden Felsenbirnen Gestaltung, Ertrag und Biodiversität.